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„Fünf Monate bedingt für Braunauer mit Hitler- und Hakenkreuz-Tätowierung“

BRAUNAU/RIED. Urteil ist nicht rechtskräftig - Vorbestrafter Innviertler war im Prozess geständig. "Es ist egal, wie diese Verhandlung ausgeht, bei der nächsten Körperverletzung wandern Sie ins Gefängnis. Die erste Seite des Strafregisters ist voll, eine zweite wird nicht mehr toleriert", redet Richterin Claudia Lechner dem 23-jährigen Angeklagten gleich zu Beginn des Prozess im Landesgericht Ried ins Gewissen. Vorbestraft ist der Mann aus Braunau bereits wegen Körperverletzung und schwerer Nötigung, 15 Monate bedingte Haft sind noch offen. Gestern musste sich der ...

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braunau-history.at: Geschichte als Verantwortung

braunau-history.at ist eine offene, moderierte Plattform, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet. Zugleich soll diese Plattform beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitstellen zu können. braunau-history.at wird gefördert vom Nationalfonds der Republik Österreich, dem Land Oberösterreich Kulturdirektion und der Stadtgemeinde Braunau. Die Projektbetreiber - der Stadtverein Braunau und ...

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„Ermittlungen wegen rechtsradikaler Sticker im Bezirk Braunau“

Aufkleber stammen aus Deutschland - Keine Hinweise zu Tätern Braunau am Inn - Über 30 rechtsradikale Sticker sind in Lochen im Bezirk Braunau unter anderem an der Hauptschule sowie an Schaufenstern, Verkehrszeichen und Laternenmasten angebracht worden. Mehrere davon werben mit dem Spruch "Hören macht frei!" für ein deutsches Internet-Radio, das rechtextreme Lieder sendet. Das Landesamt für Verfassungsschutz ermittelt, so die Polizei-Pressestelle Oberösterreich. Eine Bewohnerin gab vier der Aufkleber am Montag am Gemeindeamt ab, daraufhin wurde die Polizei eingesc...

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„Neonazi-Gedenkveranstaltung auf Braunauer Friedhof“

Auf der deutschen neonazistischen Homepage Freies Netz Süd wird berichtet, dass am 18. Oktober 2013 "niederbayerische[n] und ostmärkische[n] Kameraden" auf dem Soldatenfriedhof in Haselbach/Braunau für die "tapferen gefallenen Groß- und Urgroßväter" und für den vor Kurzem verstorbenen NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke (zu Priebke siehe: Eckart gedenkt NS-Kriegsverbrechers) eine Gedenkveranstaltung durchgeführt haben. In deren Rahmen entrollten die Neonazis auch ein Transparent. Mit der Kundgebung am Braunauer Friedhof sollte deutlich gemacht werden, dass man ...

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20. April 2013: Kraftvolles Zeichen gegen Rechts!

Am 20. April 2013, dem Geburtstag Adolf Hitlers, beteiligten sich knapp 600 Menschen an der antifaschistischen Demonstration „Kein Platz für Nazis“ in Braunau am Inn. Seit vielen Jahren schon ruft das breite, überparteiliche Bündnis „braunau gegen rechts“ zur einer Demonstration gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus auf. Heuer fiel das Datum genau auf den Geburtstag des in Braunau geborenen Adolf Hitler. Erfolgreiche Demo „Wir werten die diesjährige Demo als vollen Erfolg! Es ist schön zu sehen, dass sich heuer besonders viele Braunauerinnen und ...

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„Kein Platz für Nazis“

Das Bündnis "braunau gegen rechts" setzt mit einer Demo ein friedliches aber lautstarkes Zeichen. BRAUNAU (höll). Braunau hat als Geburtsstadt Adolf Hitlers ein schweres historisches Erbe zu traten. Der Gedenkstein vor dem Geburtshaus des Diktators in der Salzburger Vorstadt erinnert daran. Genau an diesem Stein wird am Samstag, dem 20. April, – zum Geburtstag Hitlers – die traditionelle Kundgebung des Bündnis "braunau gegen rechts" stattfinden. Bis zu 600 Demonstranten werden zur Demo erwartet. In den vergangenen Jahren wurde dieser Protest mehrmals von Rechtsr...

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Neonazistisches „Heldengedenken“

Das Bündnis "braunau gegen rechts" kritisiert ein "Heldengedenken" bayerischer Neonazis am 10. März 2013 in der Stadtpfarrkirche in Braunau in Oberösterreich. Sie bezogen sich damit auf den Heldengedenktag, an dem die Nationalsozialisten die Streitkräfte der Wehrmacht ehrten. Die antifaschistischen Aktivisten riefen heute dazu auf, ein Zeichen zu setzen und die Jahnstraße in Braunau in Franziska-Jägerstätter-Straße umzubenennen. Bericht im Internet Laut einem Bericht auf der Website der rechtsextremen Organisation nutzte sie "nach einem Spaziergang durch die ...

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„Drei Innviertler wegen Wiederbetätigung vor Gericht“

Bombendrohung gegen Ausländer, einschlägiges Material - Rauchgranatenwurf nicht angeklagt Drei junge Innviertler im Alter von 18 bis 21 Jahren waren wegen Wiederbetätigung in einem Geschwornenprozess am Dienstag im Landesgericht Ried im Innkreis angeklagt. Ihnen wurde vorgeworfen, eine Bombendrohung gegen Personen in einem von Ausländern bewohnten Haus geäußert und einschlägiges Material besessen zu haben. Der Wurf einer Rauchgranate im Zusammenhang mit einer antifaschistischen Demonstration war nicht angeklagt. Ein Urteil wurde erst für den Abend erwartet. Das ...

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„Was machen mit dem Hitler-Haus?“

Das österreichische Braunau am Inn hat ein Problem mit einer geschichtsträchtigen Immobilie – keiner weiß, was mit der Geburtsstätte des "Führers" geschehen soll. Manchen geht es auf die Nerven, immer nach dem Hitler-Haus gefragt zu werden, und sie schicken die Touristen dann irgendwohin, etwa zum Krankenhaus. Besonders oft gefragt wird der Verkäufer im Textilgeschäft gegenüber. Er deutet dann immer auf das gelbe Gebäude. Manchmal schaut er sogar auf die Uhr und sagt: "Kommen Sie um halb eins wieder, da schaut er gern zum Fenster raus!" Wenn man hier geboren ...

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„Behutsamer Umgang mit schwierigem Erbe“

GPA-djp-Jugend strikt gegen Nutzung als privates Wohnhaus Wien (OTS) – Der Bundesjugendvorsitzende der GPA-djp Florian Hohenauer wendet sich strikt gegen die von lokalen VP-Politikern geplante Nutzung des Hitler-Geburtshauses in Braunau als privates Mietobjekt. „Von Politikern ist mehr zu erwarten als ein billiges Zudecken jeder historischen Verantwortung“, erklärt Hohenauer. Der Braunauer Bezirkshauptmann Georg Wojak  hatte erst kürzlich erklärt, „Hitler hätte in Braunau bloß seine Windeln gefüllt und nicht die Schlachtfelder mit Toten. Es gebe ...

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