„Störaktion gegen Antifa-Demo“

Rund 500 Personen demonstrierten am Samstag, 14.4., in Braunau am Inn gegen Neonazis und rechte Gewalt. Im Anschluss an die Kundgebung fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was tun gegen Rechtsextremismus?“ statt. Gegen Ende der Kundgebung warf ein Rechtsextremer eine Rauchgranate auf das Podium. Im Vorfeld der Demonstration machte sich neuerlich die “Initiative von österreichischen DemokratInnen gegen Linksextremismus“ bemerkbar.

Den Rauchgranatenwerfer erwartet nicht nur eine Anzeige nach dem Pyrotechnikgesetz, sondern auch eine nach dem Verbotsgesetz. Er soll „Sieg Heil“ gerufen und den „Hitlergruss“ gezeigt haben. Verletzt wurde bei dieser Aktion niemand. Der Bezirkspolizeikommandant sprach von insgesamt drei Anzeigen nach dem Verbotsgesetz, drei nach dem Abzeichengesetz (NS-Symbole auf der Kleidung) und weiteren Verwaltungsdelikten.

Die „Initiative…gegen Linksextremismus“ , die schon seit Jahren ihr Unwesen treibt und Mails an Behörden, Medien, PolitikerInnen usw. verschickt, agiert aus der Anonymität und mit fingiertem (akademischen) Absender.

(16. April 2012, Quelle: http://www.stopptdierechten.at/2012/04/16/braunau-oo-storaktion-gegen-antifa-demo/)