Neonazistisches „Heldengedenken“

Das Bündnis „braunau gegen rechts“ kritisiert ein „Heldengedenken“ bayerischer Neonazis am 10. März 2013 in der Stadtpfarrkirche in Braunau in Oberösterreich.

Sie bezogen sich damit auf den Heldengedenktag, an dem die Nationalsozialisten die Streitkräfte der Wehrmacht ehrten. Die antifaschistischen Aktivisten riefen heute dazu auf, ein Zeichen zu setzen und die Jahnstraße in Braunau in Franziska-Jägerstätter-Straße umzubenennen.

Bericht im Internet

Laut einem Bericht auf der Website der rechtsextremen Organisation nutzte sie „nach einem Spaziergang durch die ostmärkische Stadt“ das Kriegerdenkmal, das in der Kirche angebracht ist, für ihre Huldigungen. Hier habe man innegehalten, „um an die vielen verstorbenen Helden unseres Volkes mit einer Schweigeminute zu gedenken“, heißt es im Internet.

„Kein Platz für Nazis!“

„Für Glorifizierung der faschistischen Verbrechen und des blutigen Raubzugs durch Europa darf in Braunau kein Platz sein“, betonte Bündnis-Sprecherin Astrid Hainz. Rechte Revisionisten dürften niemals das Gefühl haben, dass ihre Aktivitäten in der Stadt toleriert oder gar akzeptiert werden. Unter dem Motto „Gemeinsam auf die Straße gehen: Kein Platz für Nazis!“ ruft „braunau gegen rechts“ am 20. April zur alljährlichen antifaschistischen Demonstration auf.

 (26.03.2013, Quelle: http://volksgruppenv1.orf.at/diversitaet/aktuell/stories/180185.html)